01.08.2010 , 05:28
Mitteilungen

Medienmitteilung Polanski (25.11.2009)

Die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts hat die Beschwerde von Roman Polanski gegen die Auslieferungshaft mit Entscheid vom 24. November 2009 gutgeheissen.

Das Gericht erachtete die von Polanski angebotene Kaution von CHF 4,5 Millionen als ausreichend, um zusammen mit anderen flankierenden Massnahmen (Abgabe der Ausweispapiere, Hausarrest unter Electronic Monitoring) die nach wie vor als hoch eingestufte Fluchtgefahr nach menschlichem Ermessen zu bannen. Dabei erwog das Gericht, dass es sich bei diesem Betrag um einen substantiellen Anteil des Vermögens von Polanski handelt. Angesichts seines fortgeschrittenen Alters stünde bei Verlust der Kaution die Möglichkeit der (Wieder-)Anhäufung von Vermögen in dieser Höhe nicht von vornherein fest.

Gegen den vorliegenden Entscheid kann Beschwerde an das Bundesgericht erhoben werden.

Für weitere Details wird auf den Entscheid RR.2009.329 (siehe Homepage des Bundesstrafgerichts: www.bstger.ch) verwiesen.

Weitergehende Auskünfte werden nicht erteilt, weder auf schriftliche noch mündliche Nachfrage.

Bellinzona, 25. November 2009

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Press release

With decision dated November 24, 2009 the Swiss Federal Criminal Court has granted Roman Polanski's appeal against detention pending extradition.

The Court considered the bail in the amount of CHF 4.5 million offered by Polanski together with supporting measures (deposit of identity papers, house arrest under electronic monitoring) as being sufficient to avert the risk of flight. The Court estimated that this amount is a substantial portion of Polanski's fortune. Regarding his advanced age in the case of loss of said bail the possibility of re-accumulation of fortune in this amount would not be certain.

Against this decision an appeal can be filed with the Swiss Federal Supreme Court.

For further details see decision RR.2009.329 (homepage Swiss Federal Criminal Court: www.bstger.ch).

More information will not be given, neither on written nor on oral inquiries.

Bellinzona, 25 November 2009

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