03.02.2026 - 10:15, Verhandlungsbeginn
I Gerichtssaal

04.02.2026, Fortsetzung der Verhandlung
I Gerichtssaal

26.02.2026, Reservedatum
II Gerichtssaal

Fall: CA.2025.18

Art der Delikte

Berufungsverhandlung nach Rückweisung durch das Bundesgericht wegen Verletzung des Verbots des Selbstbelastungszwangs; A. (Berufungsführer) und Eidgenössisches Finanzdepartement (Anschlussberufungsführerin) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2019.13 vom 17. Juni 2020 in der Strafsache Bundesanwaltschaft und Eidgenössisches Finanzdepartement gegen A. wegen vorsätzlicher und fahrlässiger Ausübung einer bewilligungspflichtigen Tätigkeit als Finanzintermediär ohne Bewilligung (Art. 44 FINMAG i.V.m. Art. 14 GwG).



Bemerkungen

A. hat gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2019.13 vom 17. Juni 2020 Berufung eingelegt, mit dem er wegen Ausübung einer bewilligungspflichtigen Tätigkeit als Finanzintermediär ohne Bewilligung verurteilt wurde, wobei dem Bund eine Ersatzforderung von CHF 3’000.-- gegenüber A. zugesprochen wurde. A. wird vorgeworfen, im Namen der Gesellschaft B – einerseits im Rahmen des Zuckerhandels für Dritte, und andererseits durch Ausübung der Vermögensverwaltung – als Finanzintermediär tätig gewesen zu sein.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Französisch
09.02.2026 - 08:30, Verhandlungsbeginn

Ort: I Gerichtssaal
Fall: CA.2025.21

Art der Delikte

Berufungsverhandlung; Bundesanwaltschaft (Berufungsführerin), A. (Anschlussberufungsführer) und B. (Anschlussberufungsführer) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2024.62 vom 24. März 2025 in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen A. und B. wegen Unterstützung einer terroristischen Organisation (Art. 260ter Abs. 1 lit. a Ziffer 2 i.V.m Abs. 1 lit. b StGB), Beteiligung an einer terroristischen Organisation (Art. 260ter Abs. 1 lit. a Ziffer 2 StGB) und mehrfachen Besitzes von Gewaltdarstellungen (aArt. 135 Abs. 1bis StGB).



Bemerkungen

Die Bundesanwaltschaft hat gegen das Urteil der Strafkammer SK.2024.62 Berufung und A. sowie B. haben dagegen je Anschlussberufung erklärt. Mit diesem Urteil wurden A. und B. je vom Vorwurf der Beteiligung an einer kriminellen Organisation (Art. 260ter Abs. 1 lit. a Ziffer 2 StGB) freigesprochen, sowie je der Unterstützung einer terroristischen Organisation (Art. 260ter Abs. 1 lit. b StGB) und des mehrfachen Besitzes von Gewaltdarstellungen (aArt. 135 Abs. 1bis StGB) schuldig gesprochen.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch
12.02.2026 - 10:30, Verhandlungsbeginn

Ort: I Gerichtssaal
Fall: CA.2024.40

Art der Delikte

Berufungsverhandlung; A. (Berufungsführer) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2024.40 vom 31. Oktober 2024 in der Strafsache Bundesanwaltschaft und Privatklägerschaft gegen A. wegen Diebstahls (Art. 139 Ziff. 1 StGB), Sachbeschädigung (Art. 144 Abs. 1 StGB), Datenbeschädigung (Art. 144bis Ziff. 1 StGB), Betrugs (Art. 146 Abs. 1 StGB), versuchten Betrugs (Art. 146 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 StGB), betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage (Art. 147 Abs. 1 StGB), gewerbsmässig verübter Straftaten (Art. 139 Ziff. 2 StGB, 146 Abs. 2 StGB und 147 Abs. 2 StGB), Verleumdung (Art. 174 Ziff. 1 StGB), Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB), Drohung (Art. 180 Abs. 1 StGB), in Umlaufsetzens falschen Gelds (Art. 242 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 250 StGB), Einführens, Erwerbs und Lagerns falschen Gelds in grossen Mengen (Art. 244 Abs. 2 StGB i.V.m. Art. 250 StGB), Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 StGB), Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 1 StGB), versuchter Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 22 StGB), falscher Anschuldigung (Art. 303 Ziff. 1 StGB), Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch (Art. 94 Abs. 1 SVG), Fahrens ohne Berechtigung (Art. 95 Abs. 1 lit. a SVG) und Verstosses gegen Art. 19a Ziff. 1 i.V.m. Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG.



Bemerkungen

Mit Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2024.40 vom 31. Oktober 2024 wurde A. des Einführens, Erwerbes und Lagerns falschen Geldes (Art. 244 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 250 StGB [EUR 38'700.-]), des versuchten Einführens, Erwerbes und Lagerns falschen Geldes (Art. 244 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 und 250 StGB [EUR 9'000.-]), des in Umlaufsetzens falschen Geldes (Art. 242 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 250 StGB), des gewerbsmässigen Betrugs (Art. 146 Abs. 1 und 2 StGB), des betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage (Art. 147 Abs. 1 StGB) bezüglich einer Abhebung von CHF 3'000.- und einer Überweisung von CHF 485'000.-, des Diebstahls (Art. 139 Ziff. 1 StGB) bezüglich Bankkarten, eines Reisepasses, eines Schlüsselbundes, eines Autoschlüssels, eines Mobiltelefons und verschiedener Kleidungsstücke und Karten, der Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 1 StGB) und der versuchten Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 22 StGB), der Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 StGB), der Sachbeschädigung bezüglich eines Laptops (Art. 144 Abs. 1 StGB), der Datenbeschädigung (Art. 144bis Ziff. 1 StGB), der falschen Anschuldigung (Art. 303 Ziff. 1 StGB), der Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB), der Verleumdung (Art. 174 Ziff. 1 StGB), des Fahrens ohne Berechtigung (Art. 95 Abs. 1 lit. b SVG), der Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch (Art. 94 Abs. 1 SVG), und eines Verstosses gegen Art. 19a Ziff. 1 i.V.m. Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG schuldig gesprochen. 

A. hat gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2024.40 vom 31. Oktober 2024 teilweise Berufung erhoben und ficht seine Verurteilungen wegen gewerbsmässigen Betrugs bezüglich einer Versicherungsmeldung (Diebstahl eines Anhängers), Geldwäscherei bezüglich dieses Versicherungsbetrugs, Diebstahls, Sachbeschädigung, Datenbeschädigung, falscher Anschuldigung, Beschimpfung, Verleumdung und Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch an.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Französisch
09.03.2026 - 09:15, Verhandlungsbeginn

Ort: I Gerichtssaal
Fall: CA.2025.30

Art der Delikte

Berufungsverandlung in der Strafsache Bundesanwaltschaft (Berufungsführerin) und Privatklägerschaft gegen A. (Berufungsführer) wegen mehrfachen In-Umlaufsetzens falschen Geldes (Art. 242 Abs. 1 i.V.m. Art. 250 StGB) sowie (eventuell) Versuchs dazu (Art. 242 Abs. 1 i.V.m. Art. 250 und Art. 22 Abs. 1 StGB), mehrfachen Einführens, Erwerbes und Lagerns falschen Geldes (Art. 244 Abs. 1 i.V.m. Art. 250 StGB), gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage (Art. 147 Abs. 1 und 2 StGB) sowie Versuchs dazu  (Art. 147 Abs. 1 und 2 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB).



Bemerkungen

A. wurde mit Urteil SK.2024.50 der Strafkammer des Bundesstrafgerichts vom 11. November 2025 des (teilweise versuchten) mehrfachen In-Umlaufsetzens falschen Geldes (Art. 242 Abs. 1 i.V.m. Art. 250 StGB), des mehrfachen Einführens, Erwerbens, Lagerns falschen Geldes (Art. 244 Abs. 1 i.V.m. Art. 250 StGB) sowie des gewerbsmässigen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage (Art. 147 Abs. 1 und Abs. 2 StGB) schuldig gesprochen. Er wurde dafür mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten bestraft. Gleichzeitig verzichtete die Strafkammer auf den Widerruf einer Vorstrafe und regelte die Zivilforderung der Privatklägerin. Die Verfahrenskosten wurden dem Beschuldigten nur teilweise auferlegt. Sowohl der Beschuldigte als auch die Bundesanwaltschaft erklärten Berufung gegen dieses Urteil. Der Beschuldigte beantragt einen vollumfänglichen Freispruch, eventualiter eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 7.5 Monaten und subeventualiter eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 10 Monaten. Die Bundesanwaltschaft verlangt in ihrer Berufung einen vollumfänglichen Schuldspruch wegen vollendeten mehrfachen In-Umlaufsetzens falschen Geldes (Art. 242 Abs. 1 i. V. m. Art. 250 StGB), den Widerruf der Vorstrafe des Beschuldigten sowie eine unbedingte Freiheitsstrafe von 40 Monaten. Darüber hinaus sollen dem Beschuldigten die Untersuchungskosten sowie die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens vollständig auferlegt werden.



Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch
30.03.2026 - 09:30, Verhandlungsbeginn
31.03.2026 - 09:30, Fortsetzung der Verhandlung
01.04.2026 - 09:30, Fortsetzung der Verhandlung
02.04.2026 - 09:30, Fortsetzung der Verhandlung
07.04.2026 - 13:30, Fortsetzung der Verhandlung
08.04.2026 - 09:30, Fortsetzung der Verhandlung
09.04.2026 - 09:30, Fortsetzung der Verhandlung
10.04.2026 - 09:30, Fortsetzung der Verhandlung
14.04.2026 - 09:30, Fortsetzung der Verhandlung
15.04.2026 - 09:30, Fortsetzung der Verhandlung
16.04.2026 - 09:30, Fortsetzung der Verhandlung
17.04.2026 - 09:30, Fortsetzung der Verhandlung
20.04.2026, Reservedatum
21.04.2026, Reservedatum
22.04.2026, Reservedatum
23.04.2026, Reservedatum
24.04.2026, Reservedatum
29.04.2026, Reservedatum
30.04.2026, Reservedatum

Ort: I Gerichtssaal
Fall: CA.2025.3

Art der Delikte

Berufungsverhandlung; Bundesanwaltschaft (Berufungsführerin), Ousman SONKO (Berufungsführer) sowie B., C., D., E., F., G., H, I., Erbengemeinschaft J. und K. (Berufungsführer) gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2023.23 vom 15. Mai 2025 in der Strafsache Bundesanwaltschaft gegen Ousman SONKO wegen:

  • Mord (Art. 112 aStGB) eventualiter vorsätzlicher Tötung (Art. 111 aStGB) subeventualiter vorsätzlicher Tötung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. a StGB)
  • Mehrfacher schwerer Körperverletzung (Art. 122 Abs. 3 aStGB) eventualiter mehrfacher Folter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. f StGB)
  • Mehrfacher Gefährdung des Lebens (Art. 129 aStGB) eventualiter mehrfacher Folter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. f StGB)
  • Mehrfacher Nötigung (Art. 181 aStGB) eventualiter mehrfacher Folter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. f StGB)
  • Mehrfacher Vergewaltigung (Art. 190 Abs. 1 aStGB) eventualiter mehrfacher Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung durch Vergewaltigung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. g StGB)
  • Mehrfacher qualifizierter Freiheitsberaubung (Art. 183 Ziff. 1 i.V.m. Art. 184 Abs. 3 und 4 aStGB) eventualiter mehrfacher Freiheitsberaubung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. d StGB)
  • Mehrfacher vorsätzlicher Tötung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. a StGB) teilweise eventualiter vorsätzlichem Nichtverhindern der Tötung als Vorgesetzter (Art. 264a Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 264k Abs. 1 StGB)
  • Mehrfacher Folter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. f StGB) eventualiter mehrfachem vorsätzlichem Nichtverhindern von Folter als Vorgesetzter (Art. 264a Abs. 1 lit. f i.V.m. Art. 264k Abs. 1 StGB)
  • Mehrfacher Freiheitsberaubung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. d StGB) eventualiter mehrfachem vorsätzlichem Nichtverhindern von Freiheitsberaubung als Vorgesetzter (Art. 264a Abs. 1 lit. d i.V.m. Art. 264k Abs. 1 StGB).


Bemerkungen

Die Bundesanwaltschaft, Ousman SONKO sowie (als Privatklägerschaft) B., C., D., E., F., G., H, I., Erbengemeinschaft J. und K. haben gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2023.23 vom 15. Mai 2025 je Berufung erklärt.

Mit diesem Urteil wurde das Verfahren gegen Ousman SONKO eingestellt betreffend den Vorwurf

  • der mehrfachen Vergewaltigung (Art. 190 Abs. 1 aStGB) etc. zum Nachteil von G. (Anklageziffer 1.5.2);
  • der Vergewaltigung (Art. 190 Abs. 1 aStGB) etc. zum Nachteil von C. (Anklageziffer 1.5.3.5).

Ousman SONKO wurde schuldig gesprochen

  • der mehrfachen vorsätzlichen Tötung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. a StGB) von L., M. und N.;
  • der mehrfachen Freiheitsberaubung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. d StGB) zum Nachteil von B., C., D., E. und F.;
  • der mehrfachen Folter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. f StGB) zum Nachteil von B., C., D., E., F., N., J., O., H., I. und P.


Spruchkörper: Berufungskammer, Kollegialgericht

Sprache: Deutsch